Aktuelles zum Thema Zweitmeinung

Wann eine Zweitmeinung sinnvoll ist

Das Einholen einer ärztlichen Zweitmeinung beim Schwerpunktportal für orthopädische Zweitmeinungen ist dann sinnvoll, wenn Sie die Therapie-Empfehlung Ihres behandelnden Arztes von einem unabhängigen Arzt überprüfen lassen möchten, der auf den jeweiligen orthopädischen Fachbereich spezialisiert ist. Da sich in vielen Fällen orthopädische Erkrankungen durch den gezielten Einsatz nicht-operativer (konservativer) Behandlungsmethoden erfolgreich behandeln lassen, prüft der ärztliche Zweitgutachter gewissenhaft,

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Ministerien empfehlen Zweitmeinungen

Die Bundesministerien für Gesundheit, Justiz und Verbraucherschutz und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege empfehlen in der Broschüre „Informiert und selbstbestimmt – Ratgeber für Patientenrechte“ das Einholen einer ärztlichen Zweitmeinung, wenn aus Patientensicht Zweifel an der gestellten Diagnose oder

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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie befürwortet Recht auf Zweitmeinung

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) begrüßt das geplante Recht auf Zweitmeinung und sieht darin eine überaus wichtige Qualitätsinitiative, die bei einem Wahleingriff, wie z. B. einer Hüftendoprothese, das Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und dem Arzt verstärkt, erklärte Reinhard Hoffmann, Präsident der Fachgesellschaft. Der Hintergrund des sogenannten

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Studie bestätigt großen Bedarf an Entscheidungshilfen

Laut der Studie “Zweitmeinungsverfahren aus Patientensicht” der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung, für die 1000 Bundesbürger über 18 Jahren repräsentativ online zum Thema Zweitmeinung befragt wurden, ist einem Viertel der Bevölkerung das Recht auf Zweitmeinung nicht bekannt.

Dennoch zeigt die Studie auf, dass der Bedarf an Entscheidungshilfen groß ist. So haben sich zwei Drittel der Befragten im Anschluss an einen Arztbesuch mindestens einmal über alternative Behandlungsformen erkundigt. Die beliebteste Informationsquelle stellt hierbei mit 65 Prozent das Internet dar.

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Übermäßig viele Operationen

In Deutschland werden im internationalen Vergleich übermäßig viele Operationen vorgenommen, so das Fazit des AOK-Krankenhaus-Reportes aus dem Jahre 2013, der sich intensiv mit der Mengendynamik im Deutschen Gesundheitssystem beschäftig. Besonders Implantationen von künstlichen Hüft- und Kniegelenken und chirurgische Eingriffe an der Wirbelsäule erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit jährlich rund 240.000 Hüftoperationen liegt die Bundesrepublik weit über dem europäischen Durchschnitt. Knieprothesen werden doppelt so häufig implantiert wie in Schweden und Frankreich und Operationen an der Bandscheibe werden in Deutschland fünfmal so häufig durchgeführt wie in Frankreich. Krankenkassen vermuten hinter diesen Zahlen vornehmlich wirtschaftliche Faktoren. Experten sehen die Gliederung anfallender Behandlungskosten in sogenannten Fallpauschalen als Hauptursache dieser Entwicklung.

Dass diese Menge an Eingriffen nicht immer im besten Sinne des Patienten liegt, ergibt sich mitunter aus der Statistik des Charité Krankenhauses in Berlin. Nach einer Umfrage gab nur knapp die Hälfte der Patienten nach einer Wirbelsäulenoperation an, dass sich ihre Lebensqualität spürbar gebessert hatte. Ein beachtlicher Anteil spricht sogar von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes. In Ausnahmefällen

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Viele unnötige Rücken-Operationen

Die Zahl der Wirbelsäulenoperationen hat sich in den letzten Jahren in Deutschland mehr als verdoppelt. Damit operieren deutsche Chirurgen dreimal so oft, wie ihre Kollegen in England oder Frankreich. Laut einer Erhebung der Techniker-Krankenkasse sind 85 Prozent der Operationen nicht notwendig.

Die Operationen deutscher Chirurgen sind durchaus nicht schlecht, die Operation wird häfig nur viel zu schnell durchgeführt. Das hat auch Wirbelsäulenspezialist Martin Marianowicz in seinem Buch “Aufs Kreuz gelegt” erkannt. In dem im Jahr 2010 erschienen Buch zeigt der Autor auf, dass 90 Prozent der Rückenprobleme jeder Körper selbst wieder ausgleicht, wenn man ihm Zeit dafür gibt. Damit die Heilung schneller vonstattengeht, helfen konservative Behandlungsmethoden, wie Bewegungstraining und Medikamente. In unserer schnelllebigen Zeit scheuen viele Patienten jedoch monatelange Behandlungen und entscheiden sich vorschnell für eine Operation.

Doch auch falsch interpretierte Kernspin- oder Röntgenaufnahmen führen oftmals zu voreiligen Rückenoperationen.

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